Hygiene nach Maß auch in Ihrem Tattoo-Studio – mit dem Hygieneplan bieten Sie Ihren Kunden Sicherheit und folgen einem bundesweiten Standard nach DIN EN 17169:2020-05 (Tätowieren - Sichere und hygienische Praxis), UETA Hygienerichtlinien für Hygiene.

Ein frisches Tattoo ist eine Wunde von teilweise nicht zu unterschätzender Größe.

Kunden wie Tätowierer müssen sich im Klaren darüber sein, dass die Haut als Schutzschicht des Körpers beim Tätowieren mit der Nadel flächig geöffnet wird. Dabei tritt Blut aus – mit all den darin womöglich enthaltenen Bakterien, Viren und anderen Mikroorganismen und infektiösen Partikeln.

Sie können sich bei mangelnder Hygiene schnell auf Gegenstände und Personen übertragen, die direkt oder indirekt mit ihnen in Berührung kommen. Im Studio sind das Mobiliar, Ge- und Verbrauchsmaterial sowie Menschen – Tiere haben im direkten Tätowierbereich nichts zu suchen. Außerdem ist der Kunde gefährdet, über die Tätowierwunde selbst mit Krankheitserregern infiziert zu werden – ein Risiko, das wie bei einer invasiven medizinischen Behandlung durch angemessene Prophylaxemaßnahmen deutlich minimiert werden kann.

Es gilt vor allem zu verhindern, dass eine Weitergabe von Körperflüssigkeit mit eventuell enthaltenen Erregern von dem einen Kunden zu einem anderen beziehungsweise zwischen Kunden und Tätowierer geschieht.

Das nämlich kann nicht nur in direktem Kontakt erfolgen, sondern auch durch Kreuzkontamination: Infektionserreger werden dabei vom Menschen über einen Gegenstand oder eine andere Person auf einen weiteren Menschen übertragen.